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Dort hat man mich auf einen Tisch gehoben. Das mochte ich eigentlich gar nicht, aber ich war zu müde, um mich richtig zu wehren. Ein Mann hat mir dann so ein kaltes Zeug auf meinen dicken Kugelbauch geschmiert (huch – der war ja mittlerweile auch ganz nackt und ohne Fell). Dann ist er mit irgendeinem Gerät immer und immer wieder auf meinem Bauch hin und her gefahren. Neben dem Tisch stand so was Ähnliches wie ein Fernseher. Aber das Bild war eigenartig. Gar nicht bunt und man konnte auch nicht erkennen, was es darstellen sollte. Also – ich konnte das nicht erkennen. Dieser Mann dort (auch ein Tierarzt) hat schon was erkannt. Hat er gesagt. Aber er meinte, es sei nicht deutlich genug. Klar – waren ja nur so komische Schatten zu sehen. Um wirklich ganz sicher zu gehen, sollte eine Computertomographie gemacht werden. Was sollte das denn nun wieder sein? Ich hatte absolut keine Lust mehr, ich war müde und hatte schrecklichen Hunger. Ich hatte nämlich an diesem Tag überhaupt nix zu essen gekriegt. Nur einen kleinen Napf Wasser. Dann kam dieser Arzt auch wieder mit einer Nadel daher. Na schön, dachte ich, nehmt mir nur wieder Blut weg. Ich bin eh schon so schwach. Aber kaum hatte der Mann die Nadel in meine Pfote gestochen, wurde ich noch viel müder als ich ohnehin schon war. Und dann bin ich auch gleich eingeschlafen. Ich muss sehr lange geschlafen haben, denn als ich wieder munter geworden bin, lag ich in unserem Auto und das stand wieder zu Hause in der Einfahrt. Hmmmmm. Sonderbar. Wie bin ich denn ins Auto gekommen? Und wieso hab ich nix von der Fahrt gemerkt? Beim Aussteigen wäre ich beinahe hingefallen. Es kam mir vor, als hätte ich Pudding in den Pfoten und Watte im Kopf. Oder umgekehrt. Herrchen ist mit mir auf die Wiese gegangen, damit ich Lulli machen konnte und hat mich dann vorsichtig ins Haus geführt. Ich hab mich sofort auf meinen Lieblingsplatz auf das Schaffell vor dem Fernseher gelegt und habe weiter geschlafen. Aber nach einer Weile ist mir eingefallen, dass ich noch immer nix gegessen hatte. Nachdem ich dann endlich was Feines gekriegt hatte, ging es mir wieder besser. Herrchen hat mir dann erklärt, dass ich eine „Narkose“ bekommen hatte. Das ist so, als wenn man ganz ganz tief schlafen würde. Man kriegt da gar nix mit und spürt auch nichts. Und während ich also so tief geschlafen habe, ist mein Bauch fotografiert worden. Aber nicht einfach nur von außen (da ist er ja auch gar nicht mehr schön – so dick und ohne Fell) sondern durch die Haut und alles hindurch von innen. Da hat man dann gesehen, dass da etwas war, was nicht hin gehörte. Eine Geschwulst. Die Menschen sagten Tumor dazu. Und zwar an meiner Nebenniere – was auch immer das wieder ist. Jedenfalls muss das ein wichtiger Körperteil sein, denn die Menschen waren sehr besorgt deswegen. Das Ding da dran war schuld an meiner Krankheit. Meine Nebenniere produziert dadurch zu viel von einem bestimmten Hormon (Cortison) und das verursacht dann alle diese Beschwerden, die ich hatte. Nun hab ich natürlich gar nix verstanden. Weder, was eine Nebenniere ist, noch, was ein Hormon ist. Und auch nicht, was ein Tumor ist. Aber ich hatte das alles! Einfach wegschneiden konnte man das nicht. Das wäre zu gefährlich gewesen. Sagten die Menschen. Sie suchten also eine andere Möglichkeit, mir zu helfen.

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