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Hier will ich Euch etwas erzählen, was vielleicht für einige Menschen und Hunde interessant und wichtig sein könnte.
Ich hatte es also ganz super toll getroffen mit meiner Familie – das habt Ihr ja schon in den anderen Geschichten gelesen. Es ging mir wirklich gut und ich hatte alles, was man sich als Hund so wünschen konnte.
Aber mir wurde das Essen und Trinken immer zu wenig. Nicht, dass Frauchen und Herrchen mir nicht ausreichend gegeben hätten. Nein, nein - ich kriegte lauter gute Sachen und feine Leckerlis – und zwar mehr als genug. Ich wurde auch ganz schön dick. Aber es konnte mir nie genug sein. Ich wurde regelrecht gierig und wenn man mir etwas Essbares hin hielt, begann ich sogar, danach zu schnappen. Und auch Wasser trinken konnte ich Tag und Nacht. Literweise.
Nach einer Weile meinte mein Frauchen, das sei nicht normal. Sie bekrittelte meinen dicken, runden Kugelbauch und sagte, dass das nicht nur einfach dick sei. Eines Tages schnappte sie mich und fuhr mit mir in meine Tierklinik. Nun ja – darauf hätte ich auch verzichten können. Die haben mich dort von vorne und hinten, von oben und unten, von links und rechts und sogar von innen und außen genau angeschaut. Eine Tierärztin fand ich allerdings besonders nett. Sie war sehr lieb zu mir. Frau Dr. Handschuh sagten die Menschen zu ihr. Und ausgerechnet sie hat dann eine komische Nadel genommen und mich in die Pfote gestochen! Ich war so perplex und überrascht, dass ich es glatt verpasst habe, mich zu wehren oder zu jaulen. Eigentlich hat es ja auch überhaupt nicht weh getan. Aber trotzdem – sie hat mich gestochen! Und dann hat sie noch das Blut, das da aus der Nadel raus gelaufen ist, in Glasröhrchen abgefüllt. Und nicht nur das! Frauchen musste mein Lulli in einem Behälter auffangen und der Frau Doktor geben. Na, so was Sonderbares. Was wollte die denn damit? Sie hat es mir aber gleich erklärt. Mein Blut und Lulli sollte in ein anderes Haus gebracht werden, wo es Menschen gab, die daraus erkennen können, ob ich krank bin und sogar, welche Krankheit ich habe. Na gut, dachte ich mir, dann sollen sie halt schauen. Denn irgendwie hatte ich mir auch schon gedacht, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist mit mir. Ich war so müde, wollte in den Fresspausen nur noch schlafen. Die Spaziergänge mit Herrchen, die mir früher so viel Spaß gemacht hatten, waren mir auf einmal zu anstrengend und ich hatte gar keine Lust mehr dazu. Schließlich konnte ich zum Lulli und Gacki machen auch auf die Wiese hinterm Haus gehen. Und außerdem ist mir das Fell ausgegangen. An einigen Stellen. Mein schöner buschiger Schwanz hat ausgesehen wie ein Rattenschwanz – brrrrrr – grauenvoll. Also auch das war keine Motivation mehr, auf die Straße zu gehen. Kein Mensch und schon gar kein Hund würde noch meine Schönheit bewundern. Das war vorbei. Daher fand ich es gar nicht so verkehrt, dass diese Menschen im Labor (so nennt man dieses Haus, wo Blut und Lulli untersucht werden) sich da einmal drum kümmerten.

Ein paar Tage geschah dann gar nix. Ich dachte schon, dass die Menschen wieder drauf vergessen hätten. Aber das konnte ich mir bei Frauchen und Herrchen gar nicht vorstellen. Und es war auch nicht so. Es hat nur eine Weile gedauert, bis die Nachricht aus dem Labor kam. Frau Dr. Handschuh und Frauchen hatten einen bestimmten Verdacht und das Laborergebnis hat diesen Verdacht verstärkt. Aber um ganz sicher zu gehen und ja nix falsch zu machen, sind Frauchen und Herrchen mit mir noch in eine andere Tierklinik gefahren.
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